
Der Palazzo Bacile di Castiglione befindet sich in Spongano, einem ländlichen Städtchen, 44 km von der salentinischen Provinzhauptstadt Lecce entfernt. Es lebt hauptsächlich von der Herstellung ländlicher Produkte, wie vor allem Tabak, Oliven und Getreide. Wissenschaftler bestätigen, dass Spongano von Flüchtlingen aus dem zerstörten Städtchen Castro gegründet wurde. In der Tat ist der Name Spongano auf das lateinische Wort spolium zurückzuführen, was vertrieben, von allem beraubt, entkleidet bedeutet. Im Jahr 1190 wurde Spongano auf Bewilligung des Königs Tancredi d'Altavilla Teil des Fürstentums Taranto; anschließend wurde es den Signori Orsini del Balzo, Gattinara, Lemons und Rossi zu Lehen gegeben. Sehr beeindruckend ist seine Kirche, die nach der Zerstörung der alten, verfallenen, engen Kirche in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts an deren Stelle errichtet wurde. Der Kult der Santa Vittoria wurde durch die Familie der Barone Bacile di Castiglione eingeführt, welche als Bewohner der Marken der Heiligen Santa Vittoria aus ihrer Region sehr ergeben waren. In Spongano gibt es auch Tennisplätze, und im Umfeld Gestüte und herrliche Olivenhaine, von Wander- und Fahrragwegen durchzogen. In dem nur 5km entfernt liegenden Castro Marina können Wasserscooter, kleine Motor- sowie Fischerboote gemietet werden. Spongano ist der ideale Ausgangspunkt, um Südapulien zu besichtigen und seine Geschichte zu ergründen, den heute noch ersichtlichen Spuren der Griechen, Romanen, und Normannen nachzugehen, von welchen es einst besetzt wurde. |
Das Meer Der nächstliegende Badeort Castro befindet sich 5 km entfernt. Die von vielen Reisenden geliebte so genannte authentische Perle des Salents liegt direkt am adriatischen Meer, dessen türkisgrüne Farbe, vor dem fast noch unberührten Dorf seine Besucher verzaubern. Die Grotte Zinzulusa beeindruckt wegen seiner zahlreichen Klippen, die derart ausgewaschen sind, dass sie vom Meer aus wie Wäschestücke auf der Leine - im hiesigen Dialekt zinzuli genannt - aussehen, daher der Name Zinzulusa; von hier aus beginnt eine wunderbare Felsküste, reich an kleinen Grotten, wobei man durch das transparente Wasser auf den dennoch tiefen, vielfarbigen Meeresgrund blicken kann. Die östlichste Stadt Italiens, Otranto, liegt 30km entfernt. Die Entdeckung seiner Bollwerke, der alten Steinpflaster auf den Straßen, der Granitbälle, mit denen es von den Sarazenen bombardiert wurde, wo sich Kultur und Geschichte zeitlos miteinander vermischen, gibt nur einen Teil seiner heldenhaften, schicksalhaften, dramatischen Geschichte wieder. Noch vor Otranto liegt - auf einem Felsen an einem klaren, türkisgrünen Meer - Santa Cesarea Terme. Eine Kette von Hügeln und Anhöhen der Serra di Certignano schützen es vor kaltem Wind. Daher ist das Klima in Santa Cesarea Terme immer angenehm mild, fast frühlingshaft im Winter, während - nicht nur im Sommer - eine frisch duftende iod- und ozonhaltige Meeresbrise weht. Santa Cesarea ist ein beliebter Aufenthaltsort für jeden, der Erholung sucht. Leuca: Hier ist das Finibus terrae, wo die beiden Meere zu einem werden, dem Mittelmeer. Dieses Kap erzählt nicht nur salentinische Geschichte und Kultur, sondern von ihm gehen kilometerlange herrliche Sand- bzw. Felsstrände aus. Auch das Landesinnere bietet wunderbare Ausblicke auf Naturschönheiten.
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